Gerade jetzt in der Urlaubszeit haben leider auch Einbrecher und Diebe wieder Hochkonjunktur. Besonders reizvoll sind natürlich offensichtlich leer stehende Objekte. Ein überfüllter Briefkasten oder ein permanent dunkles Haus kann da sehr schnell als Einladung verstanden werden.
Polizei und Sicherheitsexperten raten deshalb zu einfachen Vorsichtsmaßnahmen
Vermeiden sie alle Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Wohnung oder das Haus unbewohnt sind. Ständig heruntergelassene Rollläden, überquellende Briefkästen und Anrufbeantworteransagen: “Wir sind im Urlaub”, sind Aufforderungen für Einbrecher. Auch entsprechende Statusberichte bei sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook sollten vermieden werden.
Vielleicht können Sie Freunde, Verwandte oder einen Nachbarn bitten, während Ihrer Abwesenheit nach dem Rechten zu sehen, Briefkästen zu leeren und unregelmäßig die Beleuchtung anzuschalten sowie die Rollladen am Haus zu bewegen. Natürlich kann Letzteres auch über Zeitschaltuhren geschehen, damit Fremde nicht erkennen können, dass Wohnung oder Haus unbewohnt sind. Für überquellende Briefkästen bietet beispielsweise die Post einen Lager- oder Nachsendeservice der Briefe an.
Weitere Informationen zum Schutz vor Einbrüchen hält die Polizei auf www.polizei-beratung.de bereit.
Auch am Urlaubsort lauern Gefahren
Am Urlaubsziel oder auf dem Weg dorthin lauern Gefahren durch Diebe, Einbrecher und Gauner. In Informationsbroschüren gibt die Polizei auch hier Tipps, die Urlaubern helfen können, sich wirksam zu schützen. Damit Reisende unbeschadet an ihrem Ferienziel ankommen und auch dort vor unschönen Erlebnissen verschont bleiben, hat die Polizei hier folgende Tipps parat:
- Im Auto sollten keine Wertsachen zurückgelassen werden, auch nicht “versteckt” oder im Kofferraum. Fenster, Türen und das Schiebedach von Autos sollten beim Verlassen des Fahrzeugs immer verschlossen sein.
- Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere sollten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung, in einem Brustbeutel oder einer Gürtelinnentasche dicht am Körper getragen werden. Besondere Vorsicht ist im Gedränge größerer Menschenmengen an Touristenattraktionen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flugplätzen sowie in Bussen und Bahnen geboten: Hier sind Taschendiebe besonders aktiv.
- Handtaschen und Kameras sollten immer am Körper getragen und nicht abgelegt oder an Stuhllehnen gehängt werden.
- Bei “fliegenden Händlern” oder “Flüsterhändlern” sollte nicht gekauft werden. Hier ist der Betrug vorprogrammiert.
- Reinfallen sollten Urlauber auch nicht auf Mitleid erregende Geschichten von Landsleuten, denen sie mit Geld aus einer angeblichen Notlage helfen sollen. In echten Notfällen helfen Automobilclubs und die deutschen Auslandsvertretungen weiter.

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