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Tschechien: Vignetten 2012 werden teurer

Wer auf tschechischen Autobahnen oder Schnellstraßen unterwegs ist, muss ab 2012 deutlich tiefer in die Tasche greifen. Am 1. Januar steigen die Preise für Vignetten um durchschnittlich 20 Prozent.

Für die neue 10-Tages-Vignette müssen Autofahrer künftig 12,50 Euro statt bisher zehn Euro bezahlen. Der Preis für einen Monat erhöht sich von 14 auf jetzt 18 Euro und die Jahresvignette steigt um zehn Euro und kostet für 2012 60,50 Euro.

Vignetten für tschechische Autobahnen und Schnellstraßen erhalten Sie unter anderem den ADAC Geschäftsstellen sowie im Internet unter www.adac-shop.de.

Unterwegs im Urlaubsland – Europaweiter Taxitest

Rote Ampeln werden missachtet, zu hohe Preise verlangt, Quittungen falsch ausgestellt, Fahrten verweigert. Der erste europaweite ADAC Taxitest deckt auf, worauf man als Fahrgast alles gefasst sein muss. Über 200 Fahrten hat der Club in 22 Großstädten durchgeführt.

22 Städte im Vergleich // Grafik: ADAC

Drei deutsche Städte unter den Top 5
München landete als beste deutsche Stadt in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Verantwortlich dafür ist das gute Abschneiden in der Kategorie Fahrer. Direkt dahinter folgt Köln, Berlin belegt Rang fünf. Alle drei glänzen mit der Note „sehr gut“ in der Kategorie Routentreue. Anders sieht es da in Hamburg aus. Bei einer Fahrt leistete sich der Taxifahrer einen 213-prozentigen Rekord-Umweg. Trotz mehrmaligem Hinweis auf die falsche Route wurde der volle Fahrtpreis für die unfreiwillige Extra-Tour verlangt. Hamburg erreichte so nur Platz elf in der Gesamtwertung.

Testverlierer mit der Note „sehr mangelhaft“ ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Testsieger ist Barcelona. Die spanische Metropole überzeugte mit besten Fahrzeugen, korrekten Abrechnungen und hilfsbereiten Fahrern. Gut muss außerdem nicht teuer sein: In Barcelona kostet die 7-km-Fahrt 10,92 Euro, in Zürich 31,35 Euro.

Jeder zweite Fahrer durchgefallen
Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt maßgeblich vom Fahrer ab. Fatal: Im europaweiten Test fiel jeder zweite durch. „Ausreichend“ war dann auch die beste Note, die der ADAC in der Kategorie Fahrer an die Städte vergeben konnte. Der Rest lag mit zehn Mal „mangelhaft“ und sechs Mal „sehr mangelhaft“ unterhalb der Mindeststandards. Aufgrund dieser Ergebnisse fordert der ADAC, die Ausbildung von Taxifahrern zu verbessern und zumindest bundeseinheitliche Prüfungsinhalte festzulegen. Durch unabhängige Prüfer sollten regelmäßige Kontrollen der Taxis und der Fahrer durchgeführt werden.

Getarnt als Geschäftsmann waren die Tester von Mai bis Juni auf fünf typischen Routen unterwegs. Jede Strecke wurde zweimal befahren, einmal tagsüber, einmal nachts. Ausgestattet waren sie dabei mit Trolley und GPS-Gerät, das neben der Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene Route aufgezeichnet hat. Bewertet wurden die Kategorien Fahrer, Fahrzeug und Routentreue. Die Städte-Bewertungen insgesamt: sieben Mal „gut“, acht Mal „ausreichend“, sechs Mal „mangelhaft“ und ein Mal „sehr mangelhaft“ vergeben.

Vorsicht bei Autofahrten in Tschechien

Nach einer Meldung des ADAC nehmen die Beschwerden von deutschen Touristen über Schikanen entlang der tschechischen Autobahnen Richtung Prag zu.

Die typischen Tricks der Abzocker laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Die rumänischen Gaunerbanden, meist in dunklen Limousinen unterwegs, verfolgen ein Auto mit deutschem Kennzeichen und fordern den Fahrer auf, anzuhalten. Sie verlangen von den Insassen finanzielle Hilfe für ihre Familien oder versuchen gefälschten Schmuck zu verkaufen. Falls die Opfer zu wenig oder gar kein Geld geben, wird ihnen die Geldbörse aus der Hand gerissen.

Nach Angaben der Deutschen Botschaft in Prag und Berichten von Autofahrern sowie ADAC Mitgliedern häufen sich diese Vorfälle auf der Autobahn D 5 am Grenzübergang Waidhaus – Pilsen – Prag. Aufpassen sollte man aber auch auf der noch nicht durchgängigen Autobahnverbindung A 17/ D 8 Dresden – Prag sowie allen Routen rund um die tschechische Hauptstadt.

Der ADAC rät allen Reisenden, dort besonders auf der Hut zu sein. Gerät ein Autofahrer in eine derartige Situation, sollte er auf keinen Fall anhalten, sondern einfach weiterfahren. Wer geprellt wurde, kann an Ort und Stelle über die Notrufnummer 112 (via Festnetz oder Handy) die Polizei rufen oder im Anschluss an seine Autofahrt die Deutschen Botschaft informieren.

Vorsicht beim Urlaub mit dem Auto: Verkehrssünden im Ausland können teuer sein

Wer eine Urlaubsreise mit dem Auto ins europäische Ausland plant, sollte bedenken, dass Verkehrssünden in vielen Ländern mit wesentlich höheren Strafen geahndet werden als hier bei uns in Deutschland. Eine Trunkenheitsfahrt in Dänemark kann beispielsweise schnell einen Monatsverdienst kosten, ein Parkverstoß in Spanien bis zu 200 Euro. Der ADAC informiert über die verschiedenen Sanktionen in 35 europäischen Ländern.

Grafik Verkehrssünden im Ausland // Quelle: ADAC

Besonders hart werden Verkehrssünden in den skandinavischen Ländern bestraft. Norwegens Bußgeldkatalog beispielsweise hat nicht nur für Rotlicht- und Überholverstöße mit jeweils 670 Euro die höchsten Strafen der aufgeführten Länder, auch zu schnelles Fahren ist hier am teuersten. In Finnland und Schweden drohen ebenfalls hohe Sanktionen. Wer Geldbußen im Ausland nicht sofort bezahlt, muss in vielen Ländern mit höheren Strafen rechnen. Besonders drastisch zeigt sich hier  Griechenland. Dort kostet etwa ein Überholverstoß nach zehn Tagen bereits 700 Euro (statt 350 Euro bei Sofortzahlung).

Das Handy am Steuer kann ebenfalls teuer werden. In Italien müssen Autofahrer mit einer Strafe von mindestens 150 Euro rechnen. Nicht viel billiger ist das Telefonieren in den Niederlanden: Dort werden 180 Euro fällig. Bei einer Alkoholfahrt mit mehr als 1,5 Promille in Italien wird das Fahrzeug beschlagnahmt und enteignet. In Spanien droht bei über 60 km/h zu schell oder bei Trunkenheitsfahrten mit mehr als 1,2 Promille eine Haftstrafe von wenigstens drei Monaten.

Um hohe Bußgelder zu vermeiden rät der ADAC Autofahrern, die ins Ausland reisen, sich vorab über die dortigen Verkehrsvorschriften zu informieren. Denn – wie wir hier schon berichteten – können  seit 28. Oktober 2010 nichtbezahlte Bußgelder aus den anderen 26 EU-Ländern auch in Deutschland vollstreckt werden. Die Geldsanktion muss sich hierbei auf mindestens 70 Euro einschließlich der Verfahrenskosten belaufen. Fahrverbote sowie Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister gibt es aber für Verstöße im Ausland nicht.

Ferientermine in Deutschland: 81 heiße Stautage im Sommer

Wenn Deutschlands Schüler Ferien bekommen, müssen sich Autofahrer in Geduld üben. Die ersten längeren Staus auf den Autobahnen sind laut ADAC am 21. April, dem Donnerstag vor dem Osterwochenende zu erwarten. Viele Familien werden dann Richtung Süden reisen.

Grafik: ADAC

Auch im Juni wird es vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt (2. Juni) und am Freitag, 10. Juni vor dem Pfingstwochenende eng werden auf den deutschen Straßen. Den Ferienauftakt im Sommer bestreiten in diesem Jahr das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen. Dort beginnt die schulfreie Zeit bereits am Wochenende 24./25. Juni. Berlin folgt ab Donnerstag, 30. Juni, genau wie die Bundesländer Brandenburg und Hamburg.

Die Wochenenden vom 8. Juli bis zum 6. August 2011 sind besonders staugefährdet. Denn zehn Bundesländer gehen im Juli in die Sommerpause. Am 4. Juli jubeln die Schüler in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Am 7. Juli heißt es auch in Niedersachsen und Bremen: „Endlich Ferien!“. Ab dem 11. Juli bleiben die Klassenzimmer dann in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen leer. Schlusslichter sind die drei bevölkerungsreichsten Bundesländer, die innerhalb von nur fünf Tagen in die Großen Ferien starten. In Nordrhein-Westfalen beginnen die Sommerferien am 25. Juli, in Baden- Württemberg am 28. Juli und in Bayern am 30. Juli.

Dieses Jahr erstreckt sich die schulfreie Zeit der 16 Bundesländer im Sommer auf nur 81 Tage (siehe Grafik), möglich wäre aber ein Ferienkorridor von 92 Tagen. Dadurch verkürzt sich die Hauptreisezeit für ganz Deutschland und es wird eng auf deutschen Straßen und in touristisch gefragten Regionen. Der ADAC rät deshalb Urlaubern mit schulpflichtigen Kindern, frühzeitig ihre Ferienquartiere zu buchen. Wer unnötige Verzögerungen auf dem Weg in den Urlaub vermeiden möchte, sollte unbedingt den Samstag als Reisetag meiden.

Eine Übersicht der heißesten Stauwochenenden des Jahres mit den Ferienterminen 2011 gibt es im Internet unter www.adac.de/staukalender.

Maut 2011: Neue Jahresvignette wird fällig

Wichtig für Reisende, die mit dem Auto in den Winterurlaub fahren: Wer ab dem 1. Februar mit der alten Jahresvignette in der Schweiz, in Österreich oder in Tschechien in eine Kontrolle gerät, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen. Die Jahresvignetten 2010 laufen am 31. Januar ab.

Die österreichische Jahresvignette für Pkw kostet 76,50 Euro. Der Preis für eine Zwei-Monatsvignette beträgt 23 Euro. Für das Zehn-Tagespickerl muss man 7,90 Euro zahlen. Motorradfahrer erhalten die Jahresvignette 2011 für 30,50 Euro, die Zwei-Monatsvignette für 11,50 Euro und die Zehn-Tagesvignette für 4,50 Euro.

Bei Motorrädern ist die Vignette sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrads anzubringen. Im Pkw muss die Vignette an die Innenseite der Windschutzscheibe oder hinter den Rückspiegel geklebt werden. Wer auf der Autobahn oder mautpflichtigen Schnellstraße ohne Vignette unterwegs ist, muss im Extremfall mit einer Geldstrafe bis zu 3.000 Euro rechnen. Nur Pickerlsünder, die an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro entrichten, bleiben straffrei.

Auto- und Motorradfahrer, die die Schweizer Autobahnen und Schnellstraßen 2011 benutzen möchten, zahlen für eine Jahresvignette 31,50 Euro. Ohnegültige Vignette droht eine Geldbuße von rund 75 Euro (100 Schweizer Franken).

Die tschechische Jahresvignette für Motorräder und Pkw bis zu 3,5 Tonnen kostet 49,50 Euro, die Monatsvignette 14,50 Euro, die Zehn-Tagesvignette10,50 Euro.

Vignetten für Österreich, Tschechien und der Schweiz sind in allen ADACGeschäftsstellen, ADAC-Vertretungen und im Internet unter www.adac/shop.de erhältlich.

ADAC überprüft Flugnebenkosten: Übergepäck kann richtig teuer werden

Billige Flüge aus dem Internet können schnell richtig teuer werden. Denn neben zusätzlichen Steuern und Zuschlägen können allein Gepäck, Sitzplatzreservierung oder Bearbeitungsgebühren leicht noch einmal die gleiche Summe wie das Ticket ausmachen. Das zeigt eine Untersuchung des ADAC, der die Nebenkosten von 13 Fluggesellschaften bei Online-Buchung eines Hin- und Rückfluges innerhalb Europas überprüft hat.

Bei der Untersuchung wurden zwei Reisetypen zugrunde gelegt. Zum einen der klassische Urlaubsreisende mit 24 Kilo Reisekoffer, Online-Check-In, Sitzplatzreservierung und Zahlung mit Kreditkarte. Bei Ryanair schlägt diese Konstellation bei Hin- und Rückflug mit sage und schreibe 270 Euro zu Buche. Bei Turkish Airlines gibt es das Ganze schon für 15 Euro.

Quelle: ADAC

Der zweite Reisetyp: Gepäck von 15 Kilo, Check-In am Schalter ohne Sitzplatzreservierung sowie Zahlung mit Kreditkarte. Auch für diesen Reisenden wird es bei Ryanair mit 80 Euro hin und zurück am teuersten. Air France und British Airways dagegen nehmen ihn ohne irgendwelche Zusatzkosten mit.

Was man wissen sollte: Ryanair und easyJet sind die einzigen, die für die bloße Mitnahme eines Koffers prinzipiell Geld nehmen. Abhängig vom Gewicht und davon, ob am Schalter oder online gebucht wird, berappt die Kundschaft zwischen 30 und 90 Euro für Hin- und Rückflug.

Bei Air France wiederum sind Koffer bis 23 Kilo völlig kostenlos, danach aber wird es richtig teuer mit einem Pauschalaufschlag von 200 Euro für hin und zurück. Tipp: Wer mehr mitnehmen will als 23 Kilo, packt den Rest einfach ins Handgepäck. Das darf bei Air France bis zu 12 Kilo schwer sein.

„Besonders bei den Billigfliegern müssen Verbraucher genau aufpassen und hinterfragen, weil vermeintlich günstige Ticket-Angebote am Ende sehr teuer werden können. Vor allem das Reisegepäck sorgt leider immer wieder für unangenehme Überraschungen“, sagt Max Stich, ADAC-Vizepräsident für Tourismus.

Knöllchen auch im Urlaub: Ab sofort gilt EU-weite Bußgeldvollstreckung

Ab sofort können Knöllchen aus anderen EU-Staaten in Deutschland vollstreckt werden. Wer während seines Urlaubs im Ausland beispielsweise zu schnell unterwegs war, kann jetzt zu Hause zur Zahlung gezwungen werden.

Ab einem Betrag von 70 Euro werden ab sofort Geldsanktionen auch hier in Deutschland vollstreckt. Derartige Forderungen aus Nicht EU-Staaten sind von dieser Regelung nicht betroffen. Ebenso gelten im Ausland verhängte Fahrverbote oder Punkte nur im Tatortland.

Inwieweit es jedoch tatsächlich zu einer rigorosen Vollstreckungspraxis in Deutschland kommen wird, ist derzeit ungewiss. Das aufwändige Verfahren und die Tatsache, dass der Vollstreckungserlös im Vollstreckungsstaat (Deutschland) bleibt, könnten dem entgegenstehen. Im Zweifel rät der ADAC Betroffenen die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Internetseiten des ADAC unter www.adac.de/Auslandsbussgeld.

ADAC Wanderführer: Mit detaillierten Karten und Top-Tipps gut unterwegs

Wandervergnügen das ganze Jahr über bietet die Blumeninsel Madeira. Das zu Portugal gehörende vulkanische Eiland im Atlantik ist mit seiner großartigen Landschaft ein ideales Wanderrevier. Schroffe Berge, steile Küsten, gewaltige Hochflächen und tief eingeschnittene Täler machen Lust, die Insel zu Fuß zu erkunden.

Quelle: ADAC

40 geprüfte Touren im neuen ADAC Wanderführer Madeira bringen die Wanderer zu den schönsten Punkten der Insel. Tourenziele sind unter anderem die Hochfläche Paúl da Serra, der Risco-Wasserfall mit seinen 25 Quellen oder der Encumeada-Pass. Auch die Hauptstadt Funchal kommt nicht zu kurz. Eine Tour durch die Inselhauptstadt lässt sich mit der berühmten Korbfahrt von Monte nach Funchal verbinden.

Das übersichtliche und gut lesbare Kartenmaterial im idealen Wandermaßstab macht jede Tour zum Kinderspiel. Wichtige Informationen zum Schwierigkeitsgrad, Dauer oder Länge einer Tour helfen die passende Route zu finden. Auch Familien mit Kindern sind mit dem ADAC Wanderführer richtig beraten. Überwiegend leichte bis mittelschwere Touren sind auch für die Kleinen geeignet. Ein weiteres Plus des Wanderführers im handlichen Hosentaschenformat sind die TopTipps zu jeder Tour und viele Informationen zu den Freizeitaktivitäten und Einkehrmöglichkeiten rund um die Wanderrouten.

Der neue ADAC Wanderführer Madeira ist zum Preis von 9,95 Euro im Buchhandel, in den ADAC-Geschäftsstellen oder hier im Internet erhältlich.

Aktuelle Reiseangebote für Madeira haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Neue Einreisegebühr in die Vereinigten Staaten: Finger weg von teuren Ausfüllhilfen

Eine dreiste Abzocke erleben laut ADAC immer wieder USA-Besucher beim Ausfüllen der Online-Reisegenehmigung im Internet. Windige Geschäftemacher bieten Antragstellern teure Hilfe beim Ausfüllen des Fragekatalogs an. Diese kostet oftmals bis zu 50 Dollar. Der ADAC rät allen USA-Reisenden, den leicht auszufüllenden Fragebogen selbst zu bearbeiten.

Seit 12. Januar 2009 muss sich jeder USA-Reisende, der ohne Visum ins Land will, schon vor Abflug in die Staaten online auf der Internetseite der US-Regierung registrieren. Diese so genannte ESTA-Registrierung unter https://esta.cbp.dhs.gov kostet seit dem 8. September 2010 pro Person 14 US-Dollar.

Der ADAC kritisiert die neue Tourismusabgabe. Nach Meinung des Automobilclubs wird hier wieder eine neue Gebühr ohne Gegenleistung für den Urlauber eingeführt. Amerika versucht auf Kosten seiner Besucher seinen Haushalt aufzubessern. Nach Schätzung des ADAC werden die USA 600 Millionen Euro mit der neuen Einreisegebühr zusätzlich einnehmen.

Wer beim Ausfüllen der Online-Registrierung unsicher ist, erfährt natürlich Unterstützung durch sein Reisebüro und mitunter sogar durch seine Fluggesellschaft.